Kalle-Gerloff-Schule

Kalle-Gerloff-Schule

Die Kalle-Gerloff-Schule ist als Tagesbildungsstätte nach dem Niedersächsischen Schulgesetz anerkannt.

Wir bieten Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarf im Schwerpunkt Geistige Entwicklung sowie mit Mehrfach-Beeinträchtigungen die Möglichkeit, durch den Besuch der Kalle-Gerloff-Schule ihre Schulpflicht zu erfüllen.

Voraussetzungen für den Besuch in der Kalle-Gerloff-Schule sind das Einverständnis der Eltern, der Beschluss der Landesschulbehörde und das Kostenanerkenntnis des Eingliederungshilfeträgers Landkreis Stade.

Schwerpunkte unserer Arbeit:

  • Vermittlung von lebenspraktischen Kompetenzen
  • Förderung der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen für den Alltagsgebrauch
  • Aufbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Kommunikation und Interaktion
  • Förderung der Motorik und Sensorik
  • bei Vorliegen der Bedarfe und einer entsprechenden Heilmittelverordnung therapeutische Maßnahmen im Bereich der Sprache, Motorik und Sensorik

Dabei orientieren wir uns an den Kerncurricula des Niedersächsischen Kultusministeriums für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung der Schuljahrgänge 1 – 12 sowie unserer daraus entwickelten schulinternen Lehrpläne.

Für jede Schülerin und jeden Schüler wird auf der Grundlage der curricularen Vorgaben ein individueller Förderplan erstellt, der die Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit abbildet. Die Eltern und Schüler werden dabei in die Gestaltung der Inhalte sowie die Erarbeitung der Zielsetzungen einbezogen.

Die Basis der individuellen Förderung bildet ein ganzheitliches Konzept, das neben den pädagogischen Zielsetzungen die notwendigen Therapeutischen Angebote einbezieht. So können therapeutische und pädagogische Ziele aufeinander abgestimmt und miteinander verbunden werden. Auch die Umsetzung der therapeutischen Inhalte kann regelmäßig im Schulalltag einfließen und nicht nur im Rahmen der Therapie „geübt“ werden. Die therapeutische Versorgung erfolgt, sofern eine gültige Heilmittelverordnung vorliegt, durch die externen Therapie-Praxen im Raum Buxtehude.

Seit 1996 bestehen Kooperationsklassen an Grundschulen und an weiterführenden Schulen. In einer Kooperationsklasse stehen der gemeinsame Unterricht und die Gestaltung des gemeinsamen Schullebens im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler mit und ohne Beeinträchtigungen können unter Berücksichtigung individueller Entwicklungs- und Handlungsniveaus miteinander und voneinander lernen. Ein Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kooperationsklasse besteht nicht. Die Möglichkeit zur Einrichtung einer Kooperationsklasse ist von mehreren Einflussfaktoren abhängig.

Aufgrund unserer positiven Erfahrungen in der kooperativen Beschulung bemühen wir uns, auch in der Zukunft weiterhin die Möglichkeit des Besuchs einer Kooperationsklasse in allen Jahrgangsstufen zu bieten, weil die Kooperation aus unserer Sicht ein gutes Praxisbeispiel für die Gestaltung einer „inklusiven“ Schullandschaft ist.

Wichtig ist für uns der Partizipationsgedanke bei der Gestaltung des Schulalltags. Sowohl die Elternvertretung als auch die Schülervertretung werden daher regelmäßig im Rahmen der mehrmals im Schuljahr durchgeführten Vertreter-Sitzungen über aktuelle Entwicklungen und angedachte Projekte in der Kalle-Gerloff-Schule informiert und in die Planung sowie Umsetzung einbezogen.

Für weitere Fragen zur Möglichkeit des Besuchs der Kalle-Gerloff-Schule sowie die kooperative Beschulung sprechen Sie uns gern an.

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